Diese Behandlung ist uralt und bei fast allen Naturvölkern anzutreffen. Injektionen mit Eigenharn werden allerdings erst seit den zwanziger Jahres dieses Jahrhunderts gemacht.
Der grundlegende Unterschied zwischen Eigenharn – und Eigenblutbehandlung liegt darin, das dem Organismus mit dem Reinjizieren frischen Harns Wirkstoffe zugeführt werden, die der Körper im Urin ausgeschieden hat. So finden sich darin u.a Hormone, Vitamine B, B2 und C , Antikörper, Antigene. Fermente, Aminosäuren, Salze usw wieder.
Auch die Eigenharn-Therapie kann in homöopathischer Form angewendet werden.
Indikationen
Die Indikationsliste der Eigenharnbehandlung , der Harn wird unter die Haut oder in den Muskel gespritzt, weist auch sehr viele Parallelen zur Eigenblutbehandlung auf: Infektionskrankheiten (Katarrhe, Angina, Mumps, Masern), infektiöse Gelbsucht, Hautkrankheiten und Asthma, eitrige Entzündungen der Harnwege.
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